Strände im Südosten werden per Küstenschutz verbreitert und gesichert

Die Sandstrände im Südosten der Insel werden nach den Wintermonaten wieder landfein gemacht. Zwischen Lobbe und Thiessow seien Angaben des Landesumweltamts rund 65.000 Kubikmeter Sand zum Küstenschutz wieder aufgespült worden. Weitere Arbeiten liefen im Bereich Göhren. Hier sollen auf mehr als 200.000 Kubikmeter feinsten Seesands angelandet werden. Das Material wurde den Angaben zufolge vor Usedom abgebaut und in den Südosten Rügens gebracht worden. Ziel sei es, dadurch den Schutz vor Sturmfluten zu verbessern. Daher sei auch geplant, die Dünen mit Strandhafer zu befestigen.
Angenehmer Nebeneffekt der Aufspülung sei auch, dass Touristen wieder breite Sandstrände in der Region vorfänden, hieß es. Allerdings seien die Maßnahmen des Küstenschutzes vordringlich gewesen. Seegang und auch nicht zu unterschätzende Strömungen sorgten immer wieder dafür, dass Sand abgetragen werde und sich die Küstenlinie immer mehr ins Landesinnere hineinfräße. Soll dieser Vorgang umgekehrt werden, muss immer wieder Sand von Menschenhand angespült werden. Zuletzt war 2017 zwischen Thiessow und Lobbe angespült worden. Bei Göhren war es vor knapp zehn Jahren.

 

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